Sr. Medarda grüßt aus dem Philippusstift

0 22.02.2026

BORBECK-MITTE. Was für ein hübsches Krankenhäuschen war der gute, alte Philipp in den Zwanziger- , Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Auf der Ansichtskarte aus dem Fundus von Wilhelm Küpper sieht der Ziegelbau richtig wohnlich aus.

Betrachtet man die Schriftseite, so liest man, dass Ordensschwester Medarda (nach dem hl. Medardus von Noyon) ihrer Schwester zum Geburtstag Gottes Segen wünscht. Im Philippusstift betreuten Nonnen die Patienten. Bis zum Dezember 1925 waren dort die Barmherzigen Schwestern von der hl. Elisabeth tätig. Sie wurden am 15. Dezember 1925 von den unvergessenen Hiltruper Missionsschwestern abgelöst, die über Jahrzehnte in Borbeck wirkten. Zu welchem Orden Medarda gehörte, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit bestimmten. Vermutlich aber gehörte sie zu den "Hiltrupern".

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