Mit Giebelchen, Laternen und Stuckschmuck

0 14.11.2022

BORBECK. Kuh- und Niederstraße, wo sollen die denn sein? Eine berechtigte Frage. Beide Straßennamen sind aus Borbeck schon lange verschwunden. Des Rätsels Lösung lautet: Es handelt sich um die Wüstenhöferstraße (links) und die Marktstraße (rechts). Dort, wo sie im spitzen Winkel zusammentreffen, errichtete man um 1900 ein dem Zeitgeschmack entsprechendes Kauf- und Wohnhaus mit allerlei Giebelchen, Laternen und Stuckschmuck. Und es steht noch heute dort, vor einigen Jahren liebevoll so gut wie eben machbar renoviert, nachdem die Fassade wohl 40 Jahre lang von grauen Eternitplatten bedeckt gewesen war. - Franz Wüstenhöfer war Generaldirektor des Bergwerks-Vereins „König Wilhelm“ in Borbeck, zu dem die Schachtanlagen Neu-Cöln, Christian Levin, Neuwesel und Wolfsbank gehörten, und Mitglied des Borbecker Gemeinderates. AE

Das Repro der Ansichtskarte stammt aus dem Archiv des des Kultur-historischen Vereine Borbeck.

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