Mit den Hirschen gab es ein Wiedersehen

1 21.02.2022

BORBECK. Aus der Schatulle von Andreas Eickholt stammt diese Ansichtskarte. Sie zeigt den Hochaltar von St. Dionysius, wie ihn die Kirchgänger vor der Zerstörung des Gotteshauses durch Bomben im zweiten Weltkrieg sahen. Die Karte aus dem Borbecker Verlag H. Kleinebrahm wurde im November 1931 verschickt. Gut zehn Jahre später lag die Welt in Trümmern.

Nur die "Hirsche" überlebten. Mit ihnen gibt es ein Wiedersehen. Das Relief mit den sich an einer Quelle labenden Hirschen stellt den Psalm 42,2 bildnerisch da. Er lautet: "Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, / so lechzt meine Seele, Gott, nach dir."

Im Hochaltar war es ganz unten am Sockel angebracht, in der heutigen Anbetungskapelle bequem in Augenhöhe.

Sie haben auch ein schönes Erinnerungsbild? Eine alte Ansicht? Sie darf auch ruhig ein paar Jahrzehnte jünger sein. Schicken Sie einfach einen guten Scan an redaktion@borbeck.de , schreiben ein paar Stichworte dazu und um den Rest kümmern wir uns gerne.

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Kommentare

Kommentar von Heinz Werner Kreul |

Postkarten vom alten Hochaltar der Dionysiuskirche gibt es sehr viele (ab 1915 ). Nicht nur das Hirschrelief überlebte die Zerstörung (25. Oktober1944) sondern auch zwei Gedenktafeln von der Fertigstellung des Hochaltars, die rechts in der Anbetungskappelle sind. Auch der Tabernakel und die Kreuzgruppe im und über dem heutigen Altar. Ebenso die wertvolle Madonna und die Antoniusstatue.
Mit freundlichen Grüßen Heinz Werner Kreul, Archiv St. Dionysius

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