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0 07.04.2026
Ein echter Spürhund im Aufpüren von Fundstücken ist H.W. Kreul, der Weidkämper. Er hat sie alle fein säuberlich archiviert. Und jetzt hat er für unsere schöne Reihe ein paar Sachen über Karl Brandis zusammengetragen. Das Bild oben aus dem Jahr 1937 zeigt Gärten und Gelände an der Straße Niederstraße 100, Weidkamp 91: In der Mitte das Firmengelände von Karl Brandis. Dieser war schon mit 18 Jahren selbstständiger Mietwagenunternehmer.
Heinz Werner Kreul schreibt dazu: "Dieser Garten war, wie viele Gärten in der Nachbarschaft des Weidkamps, so exakt und ordentlich angelegt. Es war alles nach einem gewissen Muster angeordnet: ein Gemüsebeet, ein Kartoffelbeet, ein Stück Obstgarten (Obstbungert). Für uns als Nachbarkinder war das Spielen ab März in den Gärten verboten. Man hätte etwas beschädigen oder zertrampeln können. Irgendein Großelternteil passte immer auf den Garten auf. Ab Ende der 1950er Jahre wurden die Gärten der Bebauung preisgegeben. Es musste Wohnraum geschaffen werden.
1969 gratulierten die Borbecker Nachrichten Brandis zu einem besonderen Jubiläum: 3000 Paare hatte er zu dem Zeitpunkt seit Beginn seiner Tätigkeit im Jahre 1926 zur Trauung gefahren. "Für die meisten wurde es eine Fahrt ins Glück", schrieb die Heimatzeitung. Wenige Jahre später, am 27. Oktober 1973 folgte ein feinsinniger Nachruf in der Borbecker. "Borbeck ist um einen lieben Menschen ärmer", steht dort geschrieben.


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