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0 25.05.2026
BORBECK. Einen Ausflug in die jüngere Geschichte des Johannesstifts der Salesianer in Borbeck unternehmen wir heute mit der Karte aus dem Fundus von Wilhelm Küpper. "Lehrlingsheim" steht dort zu lesen. Dort fanden kurz nach dem II. Weltkrieg junge Männer Unterkunft, die auf den Zechen im Umkreis eine Ausbildung machten. Das Haus steht heute noch am Sportplatz und wird schulisch genutzt, aber Berglehrlinge gibt es natürlich nicht mehr. Etwa zeitgleich war das Stift wieder eine Schule, die Spätberufene auf das Abitur und damit auf den Priesterberuf vorbereitete. Auch sie wohnten im Internat.
Immer weniger Spätberufene, keine Berglehrlinge: Die Schule passte sich stets den sich wandelnden Umständen an. Sie bemühte sich um staatliche Anerkennung und öffnete sich auch für "Externe", also Schüler, die nicht im Internat wohnten.
1966 war dann das Gründungsjahr des Gymnasiums, zunächst als Aufbaugymnasium. Erste Reifezeugnisse für die jungen Herren gab es wenig später. Noch ein paar Internatsplätze gab es bis 1991 an der Theodor-Hartz-Straße, sie wurden dann nicht mehr gebraucht.
Und noch eine Änderung: 1999 wurde aus dem Jungengymnasium eine Koedukationsgymnasium. Vielen waren die Mädchen hoch willkommen in der Schule. Wer mehr über die Schule wissen möchte, folgt einfach diesem Link: https://www.dbgessen.eu/pages/wir_ueber_uns/dbg_-_geschichte.php
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