Baseler Leckerli und die zue Dose

0 08.12.2023

Bei "Baseler Leckerli" hörte der Backspaß auf. Dann hatte Klein-Monica ihre Fingerchen bei sich zu halten und auf keinen Fall von den in Scheiben geschnittenen Mandeln zu naschen oder gar in den Zuckerguss zu patschen. Der war nämlich mit "Kognak" angerührt.

Das Rezept hatte es nämlich in sich. Das Teig-Gemisch aus Honig, Zucker, Mehl, fettem Fett, Orangeat, Zitronat und vielen anderen Ingredienzien musste auf ein Backbleck geschmiert werden. Das war schon nicht einfach. Es klebte höllisch am Messer. Dann kam es ab in den Ofen. Sobald Muttern annahm, dass der Teig nun lang genug gebacken hatte, musste das Blech aus dem Ofen bugsiert und das Gebäck mit Zuckerguss überzogen werden. Noch heiß wurde es mit dem noch flüssigen Guss in fingerlange und daumendicke (Vatters Daumen, ist klar) Stücke geschnitten. Schnell musste man sein, weil die Baseler Leckerli (so heißen die Plätzchen) zackizacki bretthart wurden. - Und dann half nur noch die Laubsäge des älteren Bruders, der damit eigentlich für seine kleine Schwester in der Vorweihnachtszeit Hampelmänner aus Holz basteln sollte.

Auch superwichtig: Die erkalteten Plätzchen mussten dann in eine "zue" Dose gepackt werden, damit man sich später beim Genuss derselben keinen Zacken aus der Zahnkrone brach.

Immerhin: Das vermutlich von Vattern sorgfältig abgetippte Rezept ist sehr detailliert. Mutters handgeschriebene Rezepte lassen Raum für Vermutungen. Siehe nebenstehendes Rezept für???? Was um alles in der Welt machte Muttern aus 2 Pfd. Mehl ? Wie oft und wie lange sollte der Teig gehen? Und in welche Form sollte das Monstrum passen?

Auf Antworten freut sich Ihre und Eure Monica

 

 

 

 

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