Als in Frintrop noch Kühe grasten

0 17.04.2023

FRINTROP. Allen Stürmen der Industrialisierung zum Trotz hat sich Ober-Frintrop seinen beinahe "dörflichen" Charakter bis heute bewahren können, auch wenn die viel befahrene Bundesstraße 231 mitten durch den Ort führt und einige der alten Häuschen dort einem neuen Einkaufszentrum weichen mussten.

Etwas gemütlicher ging es vor 70 Jahren zu, als diese Postkarte aus der Sammlung von W. Küpper nach Vechta gesandt wurde. Auf einer Wiese nahe der Kirche grasen Kühe, in der Siedlung Höchtebogen mit ihren schmucken Eigenheimen ist der Milchbauer mit seinem Wagen unterwegs, auf der Frintroper Straße sieht man nur ein einziges Auto. Am Wasserturm hat der Fotograf das Sinnbild des deutschen "Wirtschaftswunders" eingefangen, einen Volkswagen. Der Frintroper Wasserturm steht übrigens eigentlich im Stadtteil Bedingrade. Errichtet wurde er von dem Frintroper Bauunternehmer Hermann Köhne im Auftrag der Firma Thyssen im Jahr 1897. Heute wird "Frinti" vom Mülheimer RWW betrieben und dient der Wasserversorgung von Bottrop und Gladbeck.

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